LiterArt 2007
Mit Tübinger Gôga durchs Jahr

Maro Kusz
Gefangen
Gefangen ist meine Seele
im steinernen Moment.
Regungslos, starr,
gleich einer Statue.
Gefangen ist mein Gedanke
im Paradoxon
ewig, vergessen,
im Wahn der Unendlichkeit.
Gefangen bin ich
im Zyklus der Reinkarnationen.
Geboren, gelebt, gestorben.
Ein endloser Kreis.
Maro Kusz
